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Den optimalen Monitor bei bestware kaufen – auf diese Ausstattungsmerkmale kommt es an

Hochwertige Monitore gibt es in den verschiedensten Größen- und Preisklassen, Auflösungsstufen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen. Diese fangen beim verbauten Panel an und hören bei speziellen Ergonomie-Features, der Anschlussvielfalt und der Farbgenauigkeit noch lange nicht auf. In der folgenden Kaufberatung zeigen wir Dir, was beim Kauf des idealen PC-Bildschirms im Zubehör-Bereich auf bestware zu beachten ist. Im ersten Schritt gilt es, sich über die benötigte Monitorgröße und die passende Auflösung klar zu werden, denn diese bestimmen die Anschaffungskosten. Bei bestware findest Du die jeweils optimale Lösung für jeden Preis-Leistungs-Anspruch vom High-End-Gaming-Monitor bis zum ergonomischen Modell für den Office-Einsatz.

Welche Monitorauflösungen und Bildschirmgrößen gibt es?

Die derzeit gängigsten PC-Bildschirme verfügen über eine Bildschirmdiagonale zwischen 24 und 34 Zoll. Besonders verbreitet sind 27-Zoll-Monitore, die einen guten Kompromiss aus großzügiger Betrachtungsfläche und akzeptablem Platzbedarf bieten. Was nötig ist, bestimmt unter anderem der Einsatzzweck. Während ein PC-Monitor vor allem im Bereich der Bildbearbeitung gar nicht groß und hochauflösend genug sein kann, um selbst die feinsten Details zu erfassen, empfiehlt sich insbesondere für Spieler schneller First-Person-Shooter der Griff zu einem kleineren Modell: Wo die Augen weniger wandern müssen, erfassen sie das Spielgeschehen schneller. Epische Rollenspiel-Szenarien kommen demgegenüber auf möglichst großer Fläche besser zur Geltung. Bei bestware kannst Du zudem Bildschirme mit verschiedenen Auflösungen zwischen Full HD und 4K kaufen. Die Zahlen geben an, wie viele Pixel beziehungsweise einzelne Bildpunkte der Monitor in der Horizontalen und Vertikalen darstellt, dahinter führen wir die jeweils übliche Bezeichnung in Klammern auf. Das Seitenverhältnis errechnet sich auf Basis des Verhältnisses von horizontaler zu vertikaler Auflösung. • 1920 x 1080 Pixel (Full HD), Seitenverhältnis 16:10 • 2560 x 1440 Pixel (WQHD), Seitenverhältnis 16:10 • 3440 x 1440 Pixel (UWQHD), Seitenverhältnis 21:9 • 3840 x 2160 Pixel (4K, UHD), Seitenverhältnis 16:10 Darüber hinaus existieren mehrere Zwischenformate. So bietet ein Monitor mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln (WUXGA) beispielsweise ein Seitenverhältnis von 16:10 und ist zwar genau so breit wie ein Full HD-Display, fällt jedoch etwas höher aus - praktisch ist das unter anderem im Bereich der Textverarbeitung. Sitzt Du am Desktop-PC oder Laptop nahe am Monitor, gilt folgende Faustregel: Je größer die Displayfläche, desto höher sollte im Idealfall die Auflösung sein. Ein erstklassiger Allround-Monitor wie der LG UltraGear 27GL850-B bietet 2560 x 1440 Bildpunkte auf 27 Zoll. Dadurch stehen die einzelnen Pixel eng beieinander, denn der Bildschirm verfügt über eine hohe Pixeldichte von 109 ppi (Pixel pro Inch) beziehungsweise dpi (dots per inch) und liefert ein gestochen scharfes Bild. Ein Full HD-Monitor mit 1920 x 1080 Bildpunkten weist demgegenüber, bei gleicher Größe, nur eine Pixeldichte von 80 ppi auf und wirkt gerade bei geringem Betrachtungsabstand grobkörniger. Ein 24-Zoll-Modell bietet bei gleicher Auflösung schon wieder 90 ppi und hat bei gleicher Auflösung ein schärferes Bild als der 27-Zöller. Eine Frage des persönlichen Geschmacks ist die Ausführung des Bildschirms als gebogener Curved-Monitor oder mit flacher Display-Fläche. Beim Curved-Monitor ist das Panel zu den Seiten nach innen gewölbt, dabei gibt es unterschiedlich starke Wölbungsradien. Mit diesem Ansatz tragen die Hersteller der natürlichen Beschaffenheit des menschlichen Sichtfeldes Rechnung, welches einem nach vorne gewölbten Bogen folgt. Somit empfinden einige Anwender ein Curved-Display im Vergleich zur flachen Ausführung als angenehmer, um einer frühzeitigen Ermüdung der Augen vorzubeugen.

Welches Monitor-Panel soll ich kaufen?

Aktuell bestimmen TN-Panel (Twisted Nematic), IPS-Panel (In Plane Switching) und VA-Panel (Vertical Alignment) den Display-Markt. Alle drei gehören zur Klasse der LCDs (Liquid Crystal Display) und basieren auf Flüssigkristallen: Diese können in jedem Pixel durch elektrische Spannungen unterschiedliche Zustände annehmen. Ein Pixel besteht aus mehreren Kammern (Subpixeln) mit einem davorliegenden Farbfilter (rot, grün, blau), die durch eine LED-Hintergrundbeleuchtung von der Rückseite angestrahlt werden. Je nach Zustand der Flüssigkristalle lassen diese mehr oder weniger Licht durch und erlauben somit eine stufenlose Mischung beliebiger Farben aus den Grundtönen. Die Unterschiede zwischen TN-, IPS- und VA-Technologie beziehen sich auf die Ausrichtung der Flüssigkristalle (horizontal oder vertikal) und ihre Bewegungsmöglichkeiten. Daneben existieren zahlreiche, teils herstellerspezifische Weiterentwicklungen wie PLS (eine IPS-Unterart von Samsung) sowie Super-PVA oder Super-MVA als neue Spielarten der VA-Technologie. Um den für Dein individuelles Einsatzszenario optimalen Monitor bei bestware zu kaufen, solltest Du Dich kurz mit den qualitativen Unterschieden auseinandersetzen. Weitere Empfehlungen geben wir Dir in der darauffolgenden Typenberatung.

Monitore mit TN-Panel überzeugen durch die beste Reaktionszeit

TN-Panels sind besonders schnell: Eine Reaktionszeit von einer Millisekunde (GtG, die Angabe bezieht sich auf das Umschalten zwischen verschiedenen Grautönen) ist bei diesen Displays eher die Regel als die Ausnahme. Je kürzer die Reaktionszeit des Monitors ausfällt, desto weniger neigt er bei sehr schnellen Bewegungen beziehungsweise Bildwechseln dazu, Schlieren zu werfen oder ein verschwommenes Bild anzuzeigen. Außerdem sind selbst qualitativ hochwertige TN-Panel-Displays vergleichsweise günstig. Allerdings warten sie mit einer geringeren Blickwinkelstabilität auf. Der Anwender sollte also frontal vor dem Monitor sitzen, denn insbesondere beim seitlichen Draufsehen verblassen die Farben mit zunehmendem Betrachtungswinkel.

Monitore mit IPS-Panel sind die besten Allrounder und besonders blickwinkelstabil

In puncto Blickwinkelstabilität spielen die etwas teureren IPS-Panel ihre Stärken aus. Im Gegensatz zu TN-Panels sind sie zwar etwas langsamer, viele Modelle mit einer Reaktionszeit von vier Millisekunden oder weniger sind aber ebenfalls voll Gaming-tauglich. Dafür warten sie mit intensiven Farben, besseren Schwarzwerten und einem höheren Kontrast auf. Zu ihren weiteren Eigenschaften zählen eine hohe Farbsättigung und sRGB-, Adobe RGB- und DCI-P3-Abdeckung, auf die es vor allem in der professionellen Bild- und Videobearbeitung ankommt.

Monitore mit VA-Panel haben den besten Schwarzwert und Kontrast

Auch Monitore mit VA-Panel überzeugen durch eine erstklassige Farbintensität und eine sehr hohe Farbraumabdeckung nach professionellem Maßstab. Im Vergleich zum IPS-Panel bieten sie sogar nochmals bessere Schwarzwerte und Kontraste. Dadurch stellen sie selbst dunkle, beinahe schwarze Bildschirminhalte ausgesprochen differenziert dar. Hinsichtlich der Reaktionszeiten sind sie hingegen langsamer als ein TN-Panel und nicht ganz so einheitlich blickwinkelstabil wie IPS-Modelle.

Overdrive macht IPS- und VA-Panels Beine

Über die Overdrive-Funktion versuchen die Monitorhersteller, auch IPS- und VA-Panel in den Reaktionsgeschwindigkeitsbereich von TN-Panels zu bringen. Dadurch kann auch die Grau-zu-Grau-Umschaltzeit dieser Modelle zwischen einer und zwei Millisekunden liegen. Der Trick bei Overdrive: Die Flüssigkristalle werden kurzzeitig mit einer höheren oder niedrigeren Spannung angesprochen, um schneller den benötigten Helligkeitswert für die richtige Mischung aus rot, grün und blau zu erreichen. Durch diese Technologie sind mittlerweile auch viele entsprechend ausgestattete IPS- und VA-Monitore für Gaming geeignet.

Den idealen Gaming-Monitor bei bestware kaufen

Bei bestware kannst Du Gaming-Monitore in unterschiedlichen Auflösungsklassen kaufen. Für die Wahl der richtigen Auflösung sollte die Leistungsklasse Deiner Grafikkarte den Ausschlag geben. Während für Full HD-Gaming mit maximalen Grafikdetails in AAA-Spielen bereits eine NVIDIA GeForce RTX 1660 SUPER oder AMD Radeon RX 5500 XT mehr als ausreicht, solltest Du für eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln eine NVIDIA GeForce RTX 2060 oder AMD Radeon RX 5700 XT zur Verfügung haben. Für 4K- oder VR-Gaming beginnt ein sinnvoller Einstieg mit einer NVIDIA GeForce RTX 2070 Ti – der maximale Detailgrad erfordert hingegen ein noch schnelleres Modell. Wer vor allem First Person Shooter spielt, sollte beim Kauf eines Monitors auf eine möglichst schnelle Reaktionszeit achten, in Strategiespielen ohne schnelle Bewegungen auf dem PC-Bildschirm ist diese hingegen nur bedingt wichtig. Steht eine schnelle Grafikkarte zur Verfügung, dann schreit diese geradezu nach der Anschaffung eines Displays mit einer hohen Bildwiederholrate von 144 oder gar 240 Hz: Unter optimalen Bedingungen kann ein 240 Hz schneller Monitor viermal so viele Bilder pro Sekunde anzeigen wie ein 60-Hz-Panel – zumindest, wenn der Desktop-PC oder das Gaming-Notebook leistungsstark genug sind, um bis zu 144 oder 240 FPS zu liefern. Der Effekt zeigt sich bereits beim Bewegen des Mauszeigers auf dem Monitor, aber vor allem Spiele sehen nicht nur deutlich flüssiger aus, sondern zeigen auch deutlich mehr Einzelbewegungen an: Ein echter Vorteil, wenn es beispielsweise um das akkuraten Zielen auf den Gegner in aktuellen E-Sports-Titeln geht und für Profis sogar ein Muss.

Computer-Bildschirme mit NVIDIA G-SYNC oder AMD FreeSync für Gamer

Technologien zur variablen Synchronisation der Bildwiederholrate des Monitors mit den von der Grafikkarte gelieferten FPS bieten Spielern einen zusätzlichen Vorteil. Der Abgleich beider Werte sorgt dafür, Ruckler in der Anzeige und störendes Tearing zu eliminieren. Ursprünglich waren Monitore entweder NVIDIA G-Sync- oder AMD FreeSync-zertifiziert und somit nur zu einer der beiden Technologien und Grafikkarten kompatibel. Mittlerweile sind aber auch viele FreeSync-Monitore als G-SYNC-Compatible gekennzeichnet und die variable Anpassung der Bildwiederholrate funktioniert auch mit NVIDIA-Grafikkarten. Für Gaming-Monitore gewinnt das Thema HDR (High Dynamic Range) zunehmend an Bedeutung, die wichtigsten Informationen dazu haben wir im folgenden Abschnitt zusammengefasst. Für optische Finesse kann eine zusätzliche, farblich anpassbare RGB-Beleuchtung an der Außenseite des Bildschirms sorgen: Mit einem indirekten Lichtschein an der Wand oder auf der Standfläche passt sie sich perfekt an das Beleuchtungsschema Deines Gaming-Desktops oder Gaming-Laptops an.

Den idealen PC-Monitor für Bild- und Videobearbeitung bei bestware kaufen

Beim Multimedia-Monitor für Foto- und Videoprofis geht es in erster Linie um professionelle Darstellungsqualität. Ein blickwinkelstabiles und kontrastreiches IPS- oder VA-Panel sind ein guter Ausgangspunkt. Farbverbindliche Arbeiten setzen eine hohe Abdeckung des sRGB-, Adobe RGB- oder auch DCI-P3-Farbraums voraus – denn nur so ist sichergestellt, dass beispielsweise ein frisch designtes, digitales Plakat am Ende dieselben Farben aufweist, wie seine physische Manifestation in Form eines hochwertigen Ausdrucks. Eine zusätzliche Monitorkalibrierung kann Creative Professionals helfen, der Akkuratheit der Darstellung den letzten Schliff zu verpassen und sie an die Raumausleuchtung vor Ort anzupassen. Außerdem gilt: Der Bildschirm kann nicht groß und hochauflösend genug gewählt werden: Ein 4K-Monitor erleichtert aufgrund seines Detailreichtums die Bildbearbeitung deutlich und eine Bildschirmdiagonale ab mindestens 27 Zoll dient zur großflächigen Anzeige von Fotografien. Besonders anspruchsvolle Anwender sollten zudem auf einen Bildschirm mit einer erweiterten Farbtiefe von 10 Bit statt der üblichen 8 Bit achten: Damit kann das Display 10,7 Milliarden statt nur 16,8 Millionen Farben darstellen – bei entsprechendem 10-Bit-Bildmaterial fällt die Anzeige von Farbverläufen deutlich feiner aus.

Monitore mit HDR bieten noch brillantere Farben

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal, das aufgrund der zunehmenden Verbreitung auch beim Ansehen und Erstellen von Bildern und Filmen sowie im Gaming-Bereich immer wichtiger wird, ist HDR (High Dynamic Range). HDR profitiert von einer Farbtiefe von 10 Bit, setzt diese aber nicht voraus. In erster Linie zeichnet sich die Technologie durch eine erweiterte Helligkeitssteuerung des Bildschirms aus. Im Vergleich zu nicht HDR-fähigen Anzeigegeräten sorgt das Feature für brillant leuchtende Farben, eine viel höhere Leuchtdichte und sattere Kontraste. Wer bereit ist, den Aufpreis für einen vollumfänglich HDR-fähigen Monitor zu zahlen, empfindet die Wiedergabe regulärer Displays im Anschluss als vergleichsweise matt – zumindest, wenn auch HDR-kompatible Videos, Bilder und Spiele zur Verfügung stehen. Vollumfängliches HDR läuft unter der Bezeichnung HDR10 und setzt eine Leuchtdichte von mindestens 1000 cd/m2 beziehungsweise 1000 nits voraus. Günstigere HDR-Monitore sind demgegenüber HDR600- oder HDR400-zertifiziert und liefern bei einer garantierten Helligkeit von mindestens 600 oder 400 cd/m2 ein eingeschränkteres HDR-Erlebnis, das aber immer noch sehr gut aussieht.

Den perfekten Office-Bildschirm bei bestware kaufen

Office-Monitore richten ihr Augenmerk wiederum auf ein nochmals anderes Anforderungsprofil - egal, ob für den Einsatz im Büro oder zu Hause. Ein blickwinkelstabiles IPS-Panel ist die beste Wahl, wenn der Monitor zu Präsentationszwecken in kleinen Teams dient, ansonsten ermöglicht auch ein VA-Panel dank seines exzellenten Kontrasts entspanntes Arbeiten am Bildschirm. Geht es um eine möglichst preiswerte Lösung und ist Blickwinkelstabilität kein ausschlaggebendes Kriterium, ist hingegen ein kostengünstiges TN-Panel unschlagbar. Eine Bildschirmhelligkeit von um 250 cd/m2 reicht in den meisten Einsatzszenarien aus, lediglich an sehr hell ausgeleuchteten Arbeitsplätzen ist ein Bildschirm mit mehr als 300 cd/m2 nötig. Ansonsten gilt: Das manuelle Herunterregeln der Helligkeit kann sogar zu einem für die Augen besonders ermüdungsfreien Betrieb beitragen. Um den Acht-Stunden-Arbeitstag am Bildschirm zu überstehen, können spezielle Ergonomie-Features hilfreich sein: Professionelle Office-Monitore sind nicht nur in der Höhe verstellbar, um eine gesunde Sitzhaltung und Kopfposition zu ermöglichen. Sie verfügen auch über die Möglichkeit, den PC-Bildschirm nach oben oder unten zu neigen (Tilt-Funktion), ihn um die eigene Achse zu bewegen (Swivel-Funktion) oder ihn um 90° zu drehen (Pivot-Funktion). Letzteres ist praktisch, wenn ein Textverarbeitungsprogramm genutzt wird: Die Hochkant-Stellung entspricht der üblichen Ausrichtung eines DIN-A4-Blattes. Für den Office- oder Zu-Hause-Einsatz kann sich der Erwerb eines Computer-Monitors mit integrierten Lautsprechern lohnen: Diese ersetzen zwar kein leistungsstarkes 2.1-Soundsystem, für eine grundlegende Soundausgabe genügt der Ansatz dennoch und spart Platz auf dem Schreibtisch. Anwender, die lieber einen großen statt mehrerer kleiner Monitore verwenden, sollten auf eine integrierte Bild-in-Bild- (BiB) beziehungsweise Picture-in-Picture-Funktion (PiP) achten: Diese erlaubt die Aufteilung der Bildschirmfläche in zwei oder mehrere Anzeigebereiche, denen exklusiv geöffnete Fenster und Programme zugewiesen werden. Damit entfällt ein lästigen Hin- und Herschalten über die Windows-Taskleiste. Alle Informationen befinden sich stets vorsortiert im Blickfeld. Für den Dauerbetrieb im Büro kann zudem der Stromverbrauch ein ausschlaggebendes Kriterium sein. Einen Anhaltspunkt bietet die Energieeffizienzklasse, die typischerweise zwischen A++ und D liegt. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Monitor und je geringer die Bildschirmhelligkeit, desto genügsamer verhält sich das Modell im Betrieb. Sparsame 24-Zoll-Modelle weisen einen maximalen Stromverbrauch von weniger als 30 Watt auf, HDR10-fähige Monitore mit einer mehr als 40 Zoll großen Bildschirmdiagonalen genehmigen sich zumindest in der Spitze teils über 200 Watt. Beim Einsatz am Arbeitsplatz kann eine VESA-Halterung im Format 100 x 100 mm von Nutzen sein. Diese eignet sich zur Montage eines VESA-kompatiblen Mini-PCs an der Rückseite des Bildschirms und somit außerhalb des Sichtfeldes. Allerdings ist nicht jede VESA-Halterung automatisch Mini-PC-kompatibel und bei einem Teil der Monitore ist sie bereits von dessen Standfuß belegt: Ob eine Mini-PC-Montage möglich ist, zeigt ein Blick in das Datenblatt des Monitorherstellers.

Welche Monitoranschlüsse gibt es?

Die beiden verbreitetsten, aktuellen Anschlussstandards sind der DisplayPort und der HDMI-Eingang. Beide gibt es zusätzlich auch als Mini DisplayPort sowie als Mini HDMI mit kleineren Anschlüssen – mit einem passenden Adapter lassen sich aber auch vollformatige Stecker in den platzsparenden Mini-Ausführungen verwenden. DisplayPort und HDMI stehen in unterschiedlichen Evolutionsstufen zur Verfügung und verlangen nach einem zum jeweiligen Standard kompatiblen Anschlusskabel. Die Versionsnummer bestimmt nicht nur die in der untenstehenden Tabelle zusammengefassten, maximal möglichen Bildschirmauflösungen und Bildwiederholraten, sondern auch ergänzende Funktionen. So ist etwa die Wiedergabe aktueller Blu-Ray-Filme oder das Streamen über Netflix, Amazon Prime und Co. nur dann möglich, wenn der Grafikanschluss am Monitor zum Kopierschutzstandard HDCP 2.2 kompatibel ist. Das funktioniert theoretisch ab DisplayPort 1.3 beziehungsweise HDMI 2.0. Ob HDCP 2.2 aber auch wirklich unterstützt wird, zeigen allein die jeweiligen Herstellerspezifikationen. Steht die Funktion nicht zur Verfügung, kann nur ein bidirektionaler HDCP-Konverter Abhilfe schaffen. Die Übertragung von HDR10-Bildmaterial setzt HDMI 2.0a oder DisplayPort 1.4 voraus. Daisy-Chaining ist ab DisplayPort 1.3 möglich. Diese Funktion bezeichnet das Zusammenschalten mehrerer PC-Monitore in Reihe, um diese über einen einzelnen Grafikausgang am Desktop-PC oder der Laptop zu betreiben. Übertragungsstandard / Anschluss Maximale Bildschirmauflösung / Bildwiederholrate DisplayPort 1.3 8K @120 Hz DisplayPort 1.4 8K @240 Hz HDMI 1.4b 4K @30 Hz HDMI 2.0/2.0a/2.0b 4K @60 Hz Im Zuge der zunehmenden Verschlankung von Laptops rücken außerdem verstärkt der USB-C- und der Thunderbolt-3-Ports als Monitoranschluss in den Fokus. Diese verfügen jeweils über einen oder zwei DisplayPort-Streams und können somit ebenfalls einen oder mehrere PC-Monitore mit unterschiedlichen Auflösungen ansprechen. Achtung: Nicht alle USB-C-Anschlüsse am Notebook unterstützen automatisch eine Grafikfunktion. Die Verbindung zwischen USB-C-Ausgang am Notebook und dem DisplayPort-Eingang an einem oder mehreren Monitoren erfolgt durch einen passenden Adapter oder einen MST-Hub. Einige moderne Bildschirme können darauf verzichten und bringen von Haus aus einen USB-C-Eingang zum direkten Anschluss des Notebooks mit, auch USB-C ist Daisy-Chaining-fähig.
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