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VR ohne Kabel erleben?

TPCAST Wireless VR TPCAST Wireless VR

TPCAST ermöglicht die kabellose Nutzung von HTC Vive und Oculus Rift. Dadurch werden VR-Anwendungen mit optimaler Bewegungsfreiheit erlebt.

Beim Eintauchen in virtuelle Welten gehört das Kabel am VR-Headset zu den größten Hindernissen für die gewünschte Immersion. Gerade in Room-Scale-Anwendungen, bei denen die freie Bewegung des Nutzers im Raum durch ein Tracking-System in die Virtualität übernommen wird, erweist sich eine feste Verkabelung schnell als Ärgernis: In actionreichen, bewegungsintensiven VR-Spielen kann sich der Spieler mit den Füßen im Kabel verfangen. Selbst in ruhigeren Anwendungsszenarien, wie etwa beim Gang durch ein virtuelles Museum, stört der unangenehme Zug durch das Kabel am Kopf, sobald dessen Länge ausgereizt wird.

Die Lösung des Problems liegt auf der Hand: Wireless-VR. TPCAST ist eine Adapterlösung, die in speziellen Ausstattungsvarianten sowohl die HTC Vive als auch Oculus Rift unterstützt und dem Aufenthalt in der virtuellen Realität die nötige Bewegungsfreiheit verleiht. Der Adapter selbst besteht aus mehreren Komponenten. Zunächst wird ein kleiner Empfänger mit dem VR-Headset verkabelt und mit einem Akku verbunden. Letzterer lässt sich beispielsweise am Gürtel anbringen und hält dank einer Kapazität von 20.100 mAh bis zu fünf Stunden durch. Dank eigens angefertigter Kabel können die für diesen Zweck zu langen Originalverbindungen am HMD (Head Mounted Display) ersetzt werden.

Auf Seiten des verwendeten PCs wird ein Sender per HDMI angeschlossen, der im 60-GHz-Frequenzbereich funkt und sämtliche Video- und Audiodaten über den WirelessHD-Standard zur VR-Brille überträgt. Das 60-GHz-Band punktet vor allem durch eine sehr hohe Übertragungsrate. Dank Kanalbündelung werden bis zu 3,5 GB/s (auf vier Kanälen mit jeweils 7 Gbit/s) transportiert, um dem Datenvolumen der hochauflösenden Inhalte gerecht zu werden. Nachteil der hochfrequenten Funksignale: Sie dringen kaum durch Zimmerwände und selbst Objekte oder Menschen im direkten Funkfeld verringern die Übertragungsqualität. Deshalb sollte der am PC angeschlossene Sender, der sich beispielsweise auf einem Stativ montieren lässt, so aufgestellt werden, dass eine ungehinderte Sichtverbindung zum Empfänger besteht. Optimal ist eine Positionierung oberhalb des Kopfes.

Für die Übertragung der Positionierungs- und Bewegungsdaten der VR-Brille bzw. des Nutzers an den PC kommt ein eigener Rückkanal zum Einsatz. Dazu wird ein zum Adapter gehörender WLAN-Router mit speziellen Voreinstellungen per Ethernet-Kabel am Rechner angeschlossen. Dieser empfängt im 5-GHz-Frequenzband und arbeitet als kabellose Alternative zu einer physischen USB-Verbindung. Das normale Internet-Signal kann durchgeschleift werden, sodass der PC weiterhin Zugang zum Netz hat. Beim kürzlich angekündigten TPCAST Plus wird der zusätzliche Router übrigens durch einen kleinen USB-Dongle ersetzt werden.

TPCAST unterstützt sowohl die Auflösung (2160 x 1600 Pixel) als auch die 90 Hz schnelle Bildwiederholfrequenz der HTC Vive und Oculus Rift. Die Signalübertragung erfolgt nahezu latenzfrei, da die Verzögerung bei maximal 2 Millisekunden liegt und somit nicht wahrnehmbar ist. Im Zusammenspiel mit der TPCAST Wireless Software werden Vive und Rift ohne weitere Umwege in SteamVR bzw. Oculus Home erkannt.

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